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Frauen (frz. Femmes) wurden in der Kunstgeschichte seit jeher thematisiert. Die Darstellung der Frau ist dabei so vielfältig wie die Auffassung davon, was eine Frau ausmacht und welchen Platz sie in einer Gesellschaft einnimmt, die noch immer stark durch patriarchalische Muster geprägt zu sein scheint. Nicht zuletzt durch gesellschaftlich geführte Debatten, wie aktuell zum Phänomen #MeToo, wird die Rolle der Frau und ihr Selbstbildnis immer wieder von KünstlerInnen reflektiert und hinterfragt.
Welches Medium als die Fotografie und der Film wäre besser geeignet, um diese künstlerische und soziale Realität abzubilden? Die Ausstellung Femmes, qui êtes vous? nähert sich mit unterschiedlichen Ansätzen aus verschiedenen Jahrzehnten dem Bild der Frau, sei es aus weiblicher oder männlicher Perspektive. Die Ausstellung richtet ihre Aufmerksamkeit auf die hohe Diversität und den Facettenreichtum der Frau und Weiblichkeit im Kontext der zeitgenössischen Kunst. Schlagwörter wie Klischees, Identität, Geschlechterrollen, weibliche Attituden und Inszenierung bilden dabei die Basis der Betrachtungen.
Kann man annehmen, dass sich die Darstellung der Frau in der Kunst verändert hat, oder gibt es eher eine neue Form der Inszenierung von Weiblichkeit?

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